Was bedeutet Doulabegleitung?

Der Name Doula leitet sich aus dem altgriechischen Wort „doulein“ ab und bedeutet übersetzt – „Dienerin der Frau“.

Die Geburtsbegleitung durch eine Doula nimmt eine alte Tradition auf, bei der die Gebärende zusätzlich zur Hebamme von einer ihr vertrauten Frau betreut wird. Sie ist eine Frau, die bereits geboren hat und die die Physiologie und die energetischen Zusammenhänge der Geburt versteht. Sie bestärkt in der Gebärenden die Zuversicht für die "anstrengenden Stunden" der Geburt und das Vertrauen in ihre ureigene Kraft. Durch diese Kontinuität können Ängste abgebaut werden, und es wird mehr Vertrauen und Zuversicht im Hinblick auf die Geburt entwickelt. Stress und Anspannung werden vermieden und die Frau kann sich ganz dem Geschehen der Geburt hingeben.

Die Doula konzentriert sich ausschließlich auf die emotionalen Bedürfnisse der Frauen vor während und nach der Geburt. Sie begleitet die Gebährende zur Geburt und bleibt bis die Frau sagt, dass sie gehen kann. Sie kennt und versteht die Gefühle und Ängste einer Frau in der besonderen
Zeit um die Geburt und ist daher in der Lage, die  werdende Mutter und deinen Partner einfühlsam, kontinuierlich und individuell zu unterstützen.

Ziel der Doulaarbeit ist es, dazu beizutragen, dass die Frau bzw. das Paar eine möglichst schöne, selbstbestimmte Geburt erfahren kann. Nachweislich verringern sich dadurch die Kaiserschnittrate, Einsatz von Saugglocken und Geburtszangen und der Gebrauch von Schmerzmitteln. Sie übernimmt dabei jedoch keinerlei medizinische Funktion, und achtet die Arbeit der Hebammen und Ärzte. 

Seit August 2015 wurde aus dem Doulazentrum bereits der

VEREIN DOULAZENTRUM TIROL. Somit wurde der erste Grundstein für eine größere Doulabewegung in Tirol gelegt.

Für weitere Informationen wende dich an die Leiterin des Doulazentrums Tirol Sonja Kössler-Galosch.

www.doulazentrum-triol.at

Hilfe nach schwerer Geburt oder Kaiserschnitt

Jede Geburt stellt eine Herausforderung für die Mutter, den begleitenden Vater und für das Kind dar, und deren Bewältigung erfüllt alle mit großer Freude und tiefer Berührtheit.
Im Körper werden dabei große Mengen von Endorphinen, Oxytocin und Prolaktin ausgeschüttet, die bei der Verarbeitung der Geburtserfahrung helfen und den unmittelbaren Bindungsaufbau stärken.Da aber medikamentöse und operative Eingriffe während der Geburt immer häufiger werden, sind diese natürlichen Ressourcen oft geschwächt.
Die „emotionelle Erste Hilfe“ kurz -EEH bietet Hilfen, die körpereigenen Ressourcen nachträglich zu aktivieren, den Bindungsaufbau auch nach Wochen und Monaten zu stärken und aus der Geburt resultierende Belastungen abzubauen. Wenn bei Mutter oder Vater Symptome einer posttraumatischen Reaktion auftreten, wie Schlafstörungen, Ängste, Appetitmangel, Unruhezustände, wenn jeder Gedanke an die Geburt vermieden wird oder starke Emotionen auslöst, ist eine zeitnahe stabilisierende Begleitung sehr zu empfehlen. Auch bei vielen Schrei- und Schlafstörungen der Kinder spielen geburtstraumatische Erfahrungen eine wesentliche Rolle.

In kleinen, gut gesicherten und leicht „verdaulichen“ Schritten nähern wir uns der Geburtserfahrung, gewinnen neue Perspektiven dazu und setzen im Schutz der Beratungsstunde um, was nicht vollendet werden konnte. Durch präzise körperorientierte Begleitung wird die Selbstverbindung kontinuierlich aufrecht erhalten, wodurch eine erneute Überlastung vermieden wird. Das Geschehene kann verarbeitet und in anderer, versöhnlicher Weise abgespeichert werden.
Zu Beginn der Beratung ist es meistens sinnvoll, mit der Mutter zunächst allein zu arbeiten, später wird das Baby und möglichst auch der Partner einbezogen, um ein sicheres Familien-Bindungsfeld auch nach einem schweren Start zu entwickeln.

Mag. Ursula Schoner                                Mag. Miriam Faber
+43 0664 4014806                                    +43 0650 647 42 63
 ursula@eltern-baby-praxis.at                  miriam@eltern-baby-praxis.at

 

Praxis für Eltern und Babys
Bindungsförderung und Krisenberatung
Innstrasse 87

A 6020 Innsbruck

Fotografie Herzlicht

Hallo, ich bin Renate, gelernte Fotografin. In den letzten Jahren habe ich mich neben der Kinder- und Familienfotografie auf die Fotografie von Neugeborenen spezialisiert. Ich liebe meinen Beruf so sehr, weil ich immer wieder wundervolle Menschen kennenlerne. Jeden Tag aufs Neue, darf ich das Wunder des Lebens spüren und diese einzigartigen Momente mit meiner Kamera einfangen. So werden sie für euch zu bleibenden Erinnerungen. Ihr möchtet auch solche persönlichen Bilder, die den Zauber eures Neugeborenen festhalten? Gerne! Schreibt mir einfach eine kurze Nachricht auf renate@herzlicht-fotografie.at oder besucht mich auf meiner Homepage. www.herzlicht-fotopgrafie.at

Ich freue mich auch euch.

Renate Neurauter
Karl-Zanger-Str.11
6067 Absam
Tel: 0664 252 69 39
E-Mail: renate@herzlicht-fotografie.at

 

Wert-Sein - Praxis für Shiatsu

Shiatsu - heißt übersetzt soviel wie "Finger- bzw. Daumendruck" und ist eine alternative Behandlungsmethode, ursprünglich aus Japan stammend, die seit fast 20 Jahren in Österreich anerkannt und praktiziert wird. Shiatsu ist eng mit der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) verbunden, und ist eine Kombination aus Akupressur, Massage und physiotherapeutischen Methoden. Shiatsu unterstützt den Körper im Sinne der Selbstheilung, es ist hilfreich bei vielen, verschiedenen Beschwerden bzw. Anliegen, und hilft dem Klienten, in eine sehr tiefe Entspannung zu kommen. Eine Entspannung auf körperlicher als auch auf seelisch-geistiger Ebene. Diese kleinen "Ruhe-Oasen" sind gerade bei Mama´s sehr beliebt. Auch Shiatsu in der Schwangerschaft unterstützt bei verschiedenen möglichen Beschwerden, trägt zum Wohlbefinden von Mama und Baby bei und verstärkt ein positives Körpergefühl. Auch im späteren Verlauf des "Mama-Daseins" hat sich gezeigt, dass sich durch Shiatsu einerseits Entspannung bei der Mutter und damit verbunden auch beim Baby/Kind einstellt.

Shiatsu eignet sich auch besonders zur Unterstützung der gesunden Entwicklung von Babys und Kleinkindern, ebenso bietet es Hilfestellung bei verschiedenen Beschwerden, wie z.B. Verdauungsbeschwerden, Ein- und Durchschlafschwierigkeiten, beim Zahnen etc. 

Bei einer Shiatsubehandlung wird Druck auf den Körper ausgeübt, flächig, als auch punktuell - an den in der TCM beschriebenen Akupressurpunkten.
Durch den Druck wird im Körper Energie (in der TCM wird von "Chi - Lebensenergie" gesprochen) bewegt, Blockaden und Spannungen können sich lösen,
unser Energiehaushalt wird ausgeglichen.

Shiatsu wirkt auch auf unser vegetatives Nervensystem - das unter anderem aus dem Symphatikus und dem Parasymphatikus besteht.
Der Sympathikus bereitet den Organismus auf körperliche und geistige Leistungen vor. Er sorgt dafür, dass das Herz schneller und kräftiger schlägt, sich die Atemwege erweitern, um besser Atmen zu können und die Darmtätigkeit gehemmt wird.
Kurz gesagt: Der Sympathikus macht den Körper bereit zu kämpfen oder zu flüchten.
In einer Zeit in der wir ständigen Reizen, großen Anforderungen und Hektik ausgesetzt sind hat der Symphatikus ständig zu tun, wir laufen auf Hochtouren, mit all den körperlichen und seelischen Nebenwirkungen.

Der Parasympathikus kümmert sich um die Körperfunktionen in Ruhe sowie die Regeneration und den Aufbau körpereigener Reserven. Er aktiviert die Verdauung, kurbelt verschiedene Stoffwechselvorgänge an und sorgt für Entspannung.
In diesem Zustand werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiv. Ist der Parasymphatikus aktiviert, hat der Körper die Möglichkeit sich zu regenerieren, der Geist hat Zeit Eindrücke zu verarbeiten und einzuordnen, Symphatikus und Parasymphatikus funktionieren im Wechselspiel und ergänzen einander – nur kippt sehr oft dieses Gleichgewicht zwischen Spannung und Entspannung - die Zeit der Spannung überwiegt, sodass Körper und Geist ständig überbeansprucht werden.

Während einer Shiatsubehandlung übernimmt der Parasymphatikus das „Ruder“ – der Mensch kommt in den sogenannten „Alpha-Zustand“ – ein Zustand zwischen Schlaf und Wachbewusstsein, in dem Körper und Geist völlig abschalten können – der Körper entspannt, der Geist kann zur Ruhe kommen, die angenehme Berührung ist Balsam für die Seele.

Wert-sein
Praxis für Shiatsu
Alice Neuböck
Dipl. Shiatsupraktikerin 
Logotherapeutin
CranioSacral Therapeutin
Übungsleiterin Fitness- und Gesundheitssport

www.wertsein.at
Arbesgasse 13
6060 Hall
Tel: 0043 699 11 30 46 82
E-Mail: alice.neuboeck@gmx.at

Termine bitte nach Vereinbarung – in Hall, Innsbruck, Wörgl

 

Präventionsprojekt: SAFE®

SAFE® – Sichere Ausbildung für Eltern
Ein Trainingsprogramm zur Förderung einer sicheren Bindung zwischen Eltern und Kind

Liebe werdende Eltern,

Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft werfen viele Fragen auf. Zunehmend fühlen sich Eltern verunsichert oder sind unterschiedlicher Meinung, was denn das Beste für ihr Baby sei?

  • Wie werde ich eine gute Mutter, ein guter Vater – vom Paar zur Elternschaft?
  • Müssen Eltern immer da sein – Kinderkrippe, ja oder nein?
  • Was tun, wenn die Eltern andere Bedürfnisse haben als das Baby?
  • Wann fängt Verwöhnung an, wann braucht mein Kind welche Grenzen?
  • Was tun, wenn mein Baby trotz aller Liebe schreit oder nicht einschlafen kann?
  • Wie kann ich verhindern, dass ich unbewusst eigene traumatische Kindheitserlebnisse weitergebe?

SAFE®-Seminare helfen Ihnen, Sicherheit zu entwickeln im Umgang mit Ihrem Baby. Sie lernen bereits in der Schwangerschaft feinfühlig, prompt und angemessen auf die Signale Ihres Kindes zu reagieren. Dadurch entwickelt ihr Baby eine sichere Bindung zu Ihnen. Dies ist die beste Basis, die Eltern ihrem Kind geben können. 

Kinder mit einer sicheren emotionalen Bindungsentwicklung zeigen u.a. mehr prosoziales und weniger aggressives Verhalten, haben größere Empathiefähigkeiten, sind kreativer und ausdauernder bei Leistungsanforderungen, zeigen bessere kognitive Fähigkeiten und mehr Bewältigungsmöglichkeiten in schwierigen Situationen als Kinder mit einer unsicheren Bindungsentwicklung. Bindungsstörungen und insbesondere die Weitergabe von traumatischen Erfahrungen über Generationen sollen durch das primäre Präventionsprogramm verhindert werden.

SAFE® richtet sich an alle werdenden Eltern bis etwa zum 7. Schwangerschaftsmonat und wird bis zum Ende des ersten Lebensjahres in einer geschlossenen Gruppe durchgeführt. Einzelne Eltern können darüber hinaus bei Bedarf auch weitere Hilfen im 2. und 3. Lebensjahr ihres Kindes erhalten.

Das SAFE®-Programm beinhaltet vier Module:
Kurstage in der Gruppe vor und nach der Geburt, das Feinfühligkeitstraining, eine Beratungsstelle bzw. Hotline sowie bei Bedarf eine Traumatherapie.

SAFE® Flyer: Bindungsstörungen und insbesondere die Weitergabe von traumatischen Erfahrungen über Generationen sollen durch das primäre Präventionsprogramm verhindert werden.

SAFE® richtet sich an alle werdenden Eltern bis etwa zum 7. Schwangerschaftsmonat und wird bis zum Ende des ersten Lebensjahres in einer geschlossenen Gruppe durchgeführt. Einzelne Eltern können darüber hinaus bei Bedarf auch weitere Hilfen im 2. und 3. Lebensjahr ihres Kindes erhalten.

Das SAFE®-Programm beinhaltet vier Module:
Kurstage in der Gruppe vor und nach der Geburt, das Feinfühligkeitstraining, eine Beratungsstelle bzw. Hotline sowie bei Bedarf eine Traumatherapie.

SAFE® Flyer: Download